Laden Sie Ihr E-Auto einfach zu Hause

Wir, die Stadtwerke Waiblingen, beteiligen uns an der Elektrifizierung der Mobilität – klar, denn sauberer als mit Ökostrom im Tank kann man sich in einem Auto eben nicht bewegen. Daher bieten wir Ladestationen für Ihren Gebrauch. Mit unserem Angebot können Sie Ihr Elektroauto bequem, schnell und sicher zu Hause laden. Ganz egal, ob mit einer Wallbox oder einer freistehenden Ladestation.

Unsere angebotenen Produkte von unserem Kooperationspartner innogy sind nicht nur smart und sicher, sondern vor allem zuverlässig.

Das Elektroauto zu Hause laden

Wo und mit welcher Ladeinfrastruktur kann ich zu Hause laden?

Wallbox
Zum einen besteht zu Hause die Möglichkeit, mit einer sogenannten Wallbox das Elektroauto zu laden. Diese Ladestation wird an einer Wand montiert. Meistens in der Garage oder an einer Wand nahe des Stellplatzes.

Freistehende Ladestation
Alternativ können Sie an einer freistehenden Ladestation laden. Diese befindet sich immer an den vorgesehenen Stellplätzen. Der Installationsaufwand ist hierbei aufwendiger als bei einer Wallbox, da meist zusätzliche Tiefbauarbeiten geleistet werden müssen.

Kann ich in jedem Haus ein Elektroauto laden?

Das ist in jedem Fall von dem Netzbetreiber, den Stadtwerken, zu prüfen.

Der Grund: Jedes Gebäude hat, abhängig von Alter und Anzahl an Wohnungen, eine bestimmte Hausanschlusssicherung. Das bedeutet, dass nur eine maximal bereitzustellende Leistung bezogen werden kann. Da die Ladestationen eine sehr hohe Leistung beanspruchen, muss das von den Stadtwerken für eine unterbrechungsfreie Energieversorgung geprüft und sichergestellt werden.

Wenn Sie eine kostenlose Netzanschlussprüfung erwünschen, wenden Sie sich bitte an uns. Tel.: 07151 131-0 / Mail: info@stadtwerke-waiblingen.de

Kann ich das E-Auto an meiner Steckdose laden? 

Das Laden an einer haushaltsüblichen Schuko-Steckdose ist zwar möglich, sollte allerdings nur als eine Not-Lademöglichkeit genutzt werden. Schutzkontaktsteckdosen, an der Sie zum Beispiel Ihr Handy laden, sind nach DIN VDE 0620-1 für den Hausgebrauch und ähnliche Anwendungen ausgelegt. Sie sind nur für begrenzte Zeiträume mit einem maximalen Strom von 16 Ampere belastbar.
Die Ladeleistung wäre mit einer Schuko-Steckose begrenzt und damit sehr lang. Darüber hinaus besteht bei qualitativ schlechteren Schuko-Steckdosen oder älteren Hausinstallationen die Gefahr eines Kabelbrandes.

Wie lange dauert das Laden?

Die Ladedauer ist abhängig von der Größe und dem Ladezustand der Batterie sowie von der Ladeleistung.

Das Laden eines E-Fahrzeugs kann mit Wechselstrom (AC) oder mit Gleichstrom (DC) erfolgen. Letzteres wird Schnellladung genannt. Beim AC-Laden sind Ladeleistungen von bis zu 22 kW (Ausnahme: 43 kW an Schnellladestationen) üblich. Ladungen dauern hier in der Regel mehrere Stunden.
Die DC-Schnellladung bezeichnet Ladevorgänge mit höheren Leistungen, etwa bis zu 350 kW. Hier sind Ladungen innerhalb kürzester Zeit möglich.
In jedem Fall jedoch ist die maximale Leistung und damit die Ladedauer von der Ladetechnik des jeweiligen Elektrofahrzeugs abhängig.

Beispiel: Der Renault Zoe hat eine Batteriekapazität von 41 kWh.
Eine Ladung für einen kompletten Ladezyklus dauert mit 2,3 kW (z.B. aus einer Schuko-Steckdose) rund 25 Stunden. Mit 11 kW Leistung dauert sie ca. 4,5 Stunden und mit 22 kW nur 2 Stunden und 40 Minuten.

Zur Errechnung der ungefähren Ladezeit kann folgende Formel herangezogen werden:

Ladedauer = Batteriekapazität / Ladeleistung

Bitte beachten Sie, dass die Ladeleistung während der gesamten Ladedauer nicht konstant bleibt und dies ebenso die Ladedauer beeinflusst. Daher sollte das Ergebnis nur als ungefährer Richtwert dienen.

Welche Ladeleistung benötige ich?

Das kommt auf Ihr Fahrzeug und Ihre Fahrgewohnheiten an. In der Regel wird das Fahrzeug, gerade bei längeren Standzeiten, mit einer geringeren Ladeleistung geladen (z.B. über Nacht oder beim Arbeitgeber). Dies ist auch batterieschonender als eine Schnellladung mit weitaus höherer Leistung.


Besonders auf Langstrecken aber auch innerorts können DC-Schnellladesäulen angesteuert werden. Hier können die Ladepausen z.B. an Raststätten oder während des Einkaufens vorgenommen werden. Aufgrund der kürzeren Ladezeit kann das Parken an Schnellladesäulen zeitlich beschränkt sein.


Wenn Sie sich eine Heimlademöglichkeit anschaffen möchten, achten Sie hierbei u.a. auf die Spezifikationen Ihres Fahrzeugs, mit welcher maximalen Leistung im Wechselstrombereich geladen werden kann und wie viele Phasen des Stromnetzes dabei genutzt werden. Bei Fahrzeugen mit kleinen Akkus, wie bspw. Plug-In Hybriden, können meistens nur eine oder zwei Phasen genutzt werden. Reine Elektroautos unterstützen fast immer das Laden mit bis zu 11 kW. Einige Fahrzeuge können auch mit bis zu 22 kW Leistung geladen werden.


Hohe Ladeleistungen belasten im privaten Bereich das Netz mehr und sind deshalb an Bedingungen geknüpft, die Sie der folgenden Frage entnehmen können.

Welche Regelungen gelten für den Netzanschluss?

Gemäß der VDE-AR-N 4100 ist einphasiges Laden nur mit 4,6 kVA (max. 20 A) zulässig. Bei höheren Ladeleistungen muss das Fahrzeug ein zwei- oder dreiphasiges AC-Bordladegerät haben. Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit Leistungen > 4,6 kVA müssen beim Netzbetreiber, also den Stadtwerken, angemeldet werden. Das Anmeldeformular finden Sie unter folgendem Link: https://www.stadtwerke-waiblingen.de/Messstellenbetrieb.html
Bei einer Leistung von >12 kVA ist die Ladestation von den Stadtwerken Waiblingen genehmigungspflichtig. Ab einer Ladeleistung von ≥ 22kVA muss aus Gründen der Netzstabilität zwingend ein Rundsteuerempfänger mit installiert werden. Hierfür fallen jährlich Gebühren an in Höhe von 25,59 € brutto. Den Antrag für den Rundsteuerempfänger finden Sie unter dem nachstehenden Link: https://www.stadtwerke-waiblingen.de/Netzanschluss.html

Was muss man als Mieter oder in einer WEG beachten?

Die Installation in einem Mehrfamilienhaus war bisher für Mieter und Wohnungseigentümer mit Hindernissen verbunden. Durch Anpassungen im Mietrecht sowie aufgrund des Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetzes (WEMoG), das am 01. Dezember 2020 in Kraft getreten ist, ist es für Eigentümer sowie auch für Mieter nun deutlich leichter, den Einbau einer Heimlademöglichkeit durchzusetzen.

Für nähere Informationen zum WEMoG:
Bundesgesetzblatt (bgbl.de)

Wie kann ich mich gegen unbefugtes Nutzen schützen?

Ein Schutz vor unbefugter Nutzung kann durch eine Authentifizierung mittels RFID-Karte oder App gewährleistet werden. Mit unseren Wallboxen eBox Professional und eBox Touch stehen Ihnen beide Optionen zur Auswahl. Weitere Informationen zu unseren Wallboxen können Sie gerne den Datenblättern in der Downloadbox entnehmen.

Wie viel Platz brauche ich für eine Ladestation?

Die modernen Wallboxen sind kompakt und werden problemlos an der Wand befestigt. Bei freistehenden Ladestationen an einem Stellplatz sollte die Stellplatzfläche für Ihr Elektroauto sowie ein Meter Abstand vom Fahrzeug zur Ladestation berücksichtigt werden. Vergewissern Sie sich, dass der Ladestandort in jedem Falle auf Ihrem Grundstück ist.

Was kostet eine Ladestation?

Je nach Ausstattung und Ladeleistung müssen Sie mit etwa 500 bis 2000 Euro für die Wallbox rechnen, zuzüglich Elektroinstallation und Montage. Im Downloadbereich finden Sie das Preisblatt unserer Heimladestationen.

Welche Dienstleistung erbringen die Stadtwerke Waiblingen?

Die Stadtwerke Waiblingen informieren über die technischen Voraussetzungen (wie z.B. die maximale Leistung des Hausanschlusses) sowie über die verschiedenen Möglichkeiten einer Ladestation. Wir sind dazu verpflichtet, Ihnen eine genaue Antwort über Ihren Hausanschluss und damit die nötige Information für die zulässige installierbare Leistung zu geben. Für weitere, Analyse des Verbrauchsverhalten aller Kunden an einem Netzanschluss (z.B. in Mehrfamilienhäusern) bieten wir Ihnen eine kostenpflichtige Messung über mehrere Tage am Netzanschluss an.

Die Bestellabwicklung der jeweiligen Ladestation erfolgt ebenfalls über die Stadtwerke.
Die Auslieferung erfolgt durch unseren Partner Innogy.

Die Stadtwerke haben bis zu Ihrem Hausanschluss die Befugnis, bauliche Veränderungen vorzunehmen. Für Veränderungen in der Hausinstallation ist ein Elektriker zuständig. Aus diesem Grund verweisen wir bei der Installation der Ladestation auf Ihren Elektroinstallateur.
Unter dem folgenden Link finden Sie alle Elektroinstallateure in Waiblingen, die Ihre Ladestation gerne installieren.
https://www.stadtwerke-waiblingen.de/Installateure.html

Was ist das eClick System?

Die eClick ist ein Dockingsystem für Ihre Wallbox, welche mit allen von uns angebotenen Wallboxen kompatibel ist.
Beim Einsatz des eClick wird der Stromanschluss bereits so vorverlegt, dass bei Bedarf einer neuen Wallboxen diese durch den Kunden gewechselt werden kann, ohne den Einsatz eines Elektrikers.

Was ist das eSmartMeter?

Das eSmartMeter ist ein intelligenter Zähler, der die MID-konforme Messung Ihres Ladestroms ermöglicht. Ideal, falls Sie Ihr Elektrofahrzeug als Dienstwagen nutzen. Das eSmartMeter wird direkt in Ihrer eCklick Docking Station montiert.

Was ist der Unterschied zwischen einem 16A-Anschluss und einem 32A-Anschluss?

Mit 16 bzw. 32 Ampere ist die Absicherung Ihrer Wallbox gemeint. Entscheiden Sie sich für einen 11kW Anschluss, so ist dieser mit 16A abgesichert. Bei einer 22kW Wallbox beträgt die Höhe der Absicherung 32A.

Was ist ein RCD Type A?

RCD steht für Residual Current Device und bezeichnet einen Fehlerstrom-Schutzschalter (FI). Dieser ist für die Elektroinstallation Ihrer Wallbox zwingend vorgeschrieben. Er schaltet die Installation bei gefährlich hohen Fehlerströmen spannungsfrei. In all unseren Wallboxen der Serie "eSmart" ist eine Gleichstromfehlererkennung bereits integriert. Das heißt, Sie benötigen in Ihrer Elektroverteilung für die Zuleitung nur noch einen Typ A FI.

Was ist ein Leitungsschutzschalter?

Der Leitungsschutzschalter schützt die Zuleitung zu Ihrer Wallbox vor Beschädigung durch zu hohe Ströme. Diese Schutzeinrichtung ist auch zwingend vorgeschrieben.

Kann ich meinen Hausanschluss vergrößern und dadurch eine größere Ladeleistung beziehen?

Es besteht die Möglichkeit die Hausanschlusssicherung zu erweitern, sofern es die Netzbereitstellung zulässt. In diesem Falle geben die Stadtwerke Waiblingen gerne Auskunft.
Bitte wenden Sie sich hierbei an die Technische Kundenberatung Herrn Fricke.
Die Erhöhung der HAS-Sicherung erfolgt durch einen Baukostenzuschuss (BKZ) - eine Einmalzahlung. Diese können Sie im Dokument, das Sie unter dem nachfolgenden Link finden, einsehen. Sie zahlen dabei immer die Differenz zur nächst größeren Absicherung.
https://www.stadtwerke-waiblingen.de/Netzanschluss.html
Wenn Sie zum Beispiel eine Erweiterung von 3x63 A auf 3x80 A wünschen, zahlen Sie 471,94 €.

Gibt es eine staatliche Förderung für Ladestationen und Elektroautos?

Ja, die KfW fördert ab dem 24.11.2020 private Heimladestationen mit 900 € pro Ladepunkt. Es werden nur Ladestationen mit 11 kW gefördert und zudem muss der Strom aus 100% erneuerbaren Energien kommen. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.kfw.de

Sie haben noch Fragen?

Die richtige Antwort war bei den FAQs noch nicht dabei? Dann rufen Sie uns gerne einfach an. Wir stehen Ihnen für weitere Fragen zu Ihrer persönlichen Ladestation zur Verfügung. Die passenden Kontaktdaten finden Sie links in der Kontaktbox. Weitere Informationen zur Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden finden Sie in der entsprechenden Downloadbox.

E-Mobilität Downloads

Hier finden Sie alle wichtigen Dokumente, Daten- und Preisblätter zu unseren Angeboten.

Download E-Mobilität im privaten Wohnbereich

Übersicht der förderfähigen Elektrofahrzeuge

Weitere Informationen zur Anmeldung im Netz

Für die Anmeldung Ihrer Wallbox im Netz finden Sie alle nötigen Informationen auf der Seite "Anmeldung Ladestation E-Mobilität".