Kühles Nass für heiße Tage - Wasserversorgung auch bei hohen Temperaturen gesichert

Im heißen August 2020 haben die Stadtwerke Waiblingen am 10. August einen Tagesspitzenwert von 14.700 Kubikmetern ermittelt. Zum Vergleich steht ein Tagesspitzenwert von nur 10.900 Kubikmetern aus dem kühlen Februar 2020. Damit hat sich die Tagesspitze allein im Zeitraum von Februar bis August 2020 um nahezu 35 Prozent erhöht, ohne Probleme in der Wasserversorgung zu verursachen. Auch in den besonders heißen Sommern 2003 und 2018 war die Waiblinger Wasserversorgung jederzeit voll funktionsfähig. Beigetragen hat dazu auch eine sichere Wasserbelieferung durch die Fernwasserversorgungen Landeswasser und Bodenseewasser sowie die Nutzung der Eigenwasservorkommen in Waiblingen und Bittenfeld.

In Waiblingen werden jährlich rund 2,9 Millionen Kubikmeter Wasser über ein rund 400 Kilometer langes Rohrleitungsnetz verteilt. In Zeiten großer Wasserabnahmen spielen Wasserspeicher eine besonders wichtige Rolle. Sie dienen sowohl der Bevorratung von Wasser für Feuerlöschzwecke, wie auch als Reserve im Falle von Rohrbrüchen im Netz und darüber hinaus zur Abdeckung von Spitzenabnahmen bei hohen Temperaturen. Die Waiblinger Wasserversorgung ist gut gerüstet. Sie verfügt im Versorgungsgebiet von Beinstein bis Bittenfeld über elf Wasserspeicher mit einem Speichervolumen von 16.700 Kubikmetern. Die Speicher befinden sich in Wassertürmen, Wasserhochbehältern und Zwischenbehältern für die Eigenwasserversorgung.

Sollte es in den nächsten Tagen und Wochen noch mal richtig heiß werden, werden die Stadtwerke Waiblingen mit ihrer leistungsfähigen Wasserversorgung auch dann wieder für hinreichend „kühles Nass“ sorgen.

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